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Roger Rees (5. Mai 1944 – 10. Juli 2015) war ein walisisch-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Geboren in Aberystwyth, Wales, wuchs er in Südlondon auf, wo sein Vater als Polizist arbeitete. Er besuchte das Camberwell College of Arts und die Slade School of Fine Art und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Maler, bevor er zum Theater wechselte. Er malte Bühnenbilder am Wimbledon Theatre in Südlondon, bevor er dort 1965 als Schauspieler engagiert wurde. Rees erlangte große Bekanntheit durch seine Bühnenarbeit, insbesondere durch seine Hauptrolle in der Adaption von Charles Dickens’ „Nicholas Nickleby“ durch die Royal Shakespeare Company, für die er sowohl einen Olivier Award als auch einen Tony Award erhielt. Außerdem wurde er mit einem Obie Award für seine Rolle in „The End of the Day“ und als Co-Regisseur von „Peter and the Starcatcher“ ausgezeichnet. Im Fernsehen wirkte er in der Saison 1989/90 in der Erfolgsserie „Cheers“ als Robin Colcord mit, dem zielstrebigen internationalen Finanzier und Firmenjäger, Kirstie Alleys Verehrer. Er war außerdem in verschiedenen anderen Produktionen zu sehen, darunter die Science-Fiction-Serie „M.A.N.T.I.S.“. 1989 nahm er die amerikanische Staatsbürgerschaft an und war seit 2011 mit seinem Theaterkollegen Rick Elice verheiratet. Roger erkrankte später an Krebs und musste die Broadway-Aufführung des Musicals „The Visit“ mit Chita Rivera Ende Mai 2015 abbrechen. Der 71-jährige Schauspieler starb am 10. Juli 2015 und hinterließ ein beeindruckendes Vermächtnis.